Gegen Cyber-Angriffe im Rettungswesen

Elektronische Geräte in der Notfallmedizin sind leistungsfähig, aber oft nicht ausreichend gegen unbefugten digitalen Zugriff gesichert. Dies bedroht die Privatsphäre der Patienten.

 (Bild: Fritz Stephan GmbH Medizintechnik)

(Bild: Fritz Stephan GmbH Medizintechnik)

Auf dem Digital-Gipfel am 12. und 13. Juni stellten Infineon, Fritz Stephan und Wibu-Systems erstmals eine technische Lösung vor, mit der sich medizinische Geräte gegen unbefugte Auswertung sichern lassen. Der verwendete Hardware-Anker verfügt über eine Sicherheitszertifizierung des BSI. Das Gerät zeigt nicht nur, wie sich kritische Versorgungsgeräte wirksam sichern lassen. Auch nachträglich lassen sich Medizintechnik-Geräte mit Hardware-basierter Sicherheit nachrüsten, um Identitäts- und Krankheitsdaten wirksam zu sichern. Das Gerät wird seit kurzem am Markt angeboten und die verwendete Sicherheitstechnologie wurde in Deutschland entwickelt, qualifiziert und produziert.

Gegen Cyber-Angriffe im Rettungswesen
Bild: Fritz Stephan GmbH Medizintechnik


Das könnte Sie auch interessieren

Microsoft und AWS stellen Deep-Learning API vor

Amazon Web Services (AWS) und Microsoft haben Gluon, eine Deep-Learning-Bibliothek vorgestellt, die den Zugang von Entwicklern zu Machine Learning vereinfachen soll.

Das IIC und EdgeXFoundry haben eine Zusammenarbeit angekündigt.

KI-Computer für Robo-Taxis

Die neue Plattform mit dem Codenamen Pegasus stellt eine Erweiterung der NVIDIA Drive PX Computerplattform dar.

Anzeige

Dell Technologies fasst seine IoT-Aktivitäten in einem eigenen Geschäftsbereich zusammen. Das Unternehmen will in den nächsten drei Jahren eine Miliarde US-Dollar in Foschung und Entwicklung investieren.‣ weiterlesen

12-Kanal-Digitizer liefert Präzision im Sub-Nanosekunden-Bereich

Das internationale 'Mega-Gauß'-Labor, ein Teil des ISSP (Institute Solid State Physics) an der Universität in Tokyo, will einen neuen Weltrekord erzielen für das stärkste jemals innerhalb eines Gebäudes erzeugte Magnetfeld.‣ weiterlesen

Forscher der TU Darmstadt und der genua gmbh präsentieren ein marktfähiges Post-Quantum-Signatur-Verfahren.