DLR-Softwareinstitut in Dresden eröffnet

Das neue DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung stärkt Sachsens Software- und Luftfahrtbranche. DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Henke, Staatssekretär Machnig (BMWi) sowie Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Dulig haben das Institut am 3. August eröffnet. Das Dresdner DLR-Institut entsteht am Campus der TU Dresden und wird mit jährlich 8,3 Mio.€ durch Bund und Sachsen finanziert. Der Freistaat stellt darüber hinaus von 2017 bis 2020 jährlich bis zu 4,2 Mio€ für die Infrastruktur und Unterbringung des Instituts bereit. Die neue Einrichtung verfügt über drei Abteilungen mit zunächst rund 70 Mitarbeitern: Die Abteilung für Hochleistungsrechnen wird neue Algorithmen, Programmier-, Daten- und Speichermodelle erforschen. Die Abteilung Simulationsumgebungen ist darauf ausgerichtet, die sehr heterogenen und sehr großen Datensätze, die beim Hochleistungsrechnen erzeugt werden, zuverlässig zu archivieren und für die multi-disziplinäre Analyse und Optimierung des virtuellen Produkts nutzbar zu machen. Die Abteilung Softwaremethoden wird erforschen, wie aus großen Datenmengen effizient genau diejenigen Informationen zu extrahieren sind,  die man benötigt, um das virtuelle Produkt in Bezug auf all seine Eigenschaften im Computer testen, qualifizieren und letztlich sogar zertifizieren zu können. Auch für den ‚Smart Systems Hub – Enabling IoT‘ spielt das neue Software-Institut daher eine wichtige Rolle, unterstützt es doch mit seinen Kompetenzen die Digitalisierung einer deutschen Leitindustrie.

 (Bild: DLR Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt e.V.)

(Bild: DLR Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt e.V.)

DLR-Softwareinstitut in Dresden eröffnet
Bild: DLR Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt e.V.


Das könnte Sie auch interessieren

Deutsche Autobranche meidet Start-ups

Fahrassistenzsysteme, Elektromobilität oder autonome Fahrzeuge: In kaum einer Branche prägen digitale Innovationen bereits heute so stark den Markt und werden für so gravierende Veränderungen in der Zukunft sorgen wie in der Automobilbranche. Dennoch macht derzeit mehr als jeder zweite Automobilhersteller bzw.

Schulkinder programmieren spielerisch

Ein spielerischer Zugang zur digitalen Welt für Schulkinder ab der 3. Klasse – das ist die Mission des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts Calliope. Konkret erhalten Schulklassen in bundesweiten Pilotprojekten kostenlos die sternförmige Platine Calliope mini.

LTE Cat. NB1 eignet sich für viele IoT-Anwendungen, die nur hin und wieder kleine Datenmengen verschicken. SE Spezial-Electronic, u-blox und die Deutsche Telekom laden Interessenten zu einem Workshop ein, um sich auf unterschiedlichen Ebenen über den aktuellen Stand von NB-IoT zu informieren.

Anzeige
Samsung vereint IoT Services

Unter dem Namen ‚Smartthings Cloud‘ will Samsung zukünftig all seine IoT-Produkte bündeln. Das Unternehmen betreibt derzeit mit Samsung Connect, Artik, Smartthings und Harman Ignite vier verschiedene IoT-Plattformen.

Microsoft und AWS stellen Deep-Learning API vor

Amazon Web Services (AWS) und Microsoft haben Gluon, eine Deep-Learning-Bibliothek vorgestellt, die den Zugang von Entwicklern zu Machine Learning vereinfachen soll.‣ weiterlesen

Das IIC und EdgeXFoundry haben eine Zusammenarbeit angekündigt.‣ weiterlesen