Anzeige
Anzeige

Einstieg auf industriellem Niveau

Seit Anfang des Jahres ist die Multec GmbH mit ihrem industriellen Einstiegsdrucker, dem Multirap M10, auf dem Markt. Dieser ermöglicht professionellen FDM/FFF-Druck auf hohem industriellem Niveau.

 (Bild: Multec GmbH)

(Bild: Multec GmbH)

3D-Druck steht heute nicht mehr nur für Rapid Prototyping, sondern vielmehr für eine neue Fertigungstechnik. Industrielle 3D-Drucker müssen auch wirtschaftliche Anforderungen erfüllen. Beim Einsatz der FDM/FFF-Drucktechnik stehen daher Durchlaufzeit und tatsächliche Herstellkosten im Fokus. Dies schließt den Maschinenstundensatz genauso mit ein, wie Materialkosten und vor allem den Personalaufwand. Gerade im Punkt Personalaufwand zeigt sich schnell der Unterschied zwischen günstigen 3D-Druckern für den Privatanwender und industriellen 3D-Produktionsmaschinen. Neben der reinen Bedienung der Druckersoftware liegt der tatsächliche Zeitbedarf bei 3D-Druckern des Privatanwenderbereichs vielmehr in den erforderlichen Justierungen, in der Nachbearbeitung von Druckteilen und in der Wartung des Geräts. Professionelle Industriemaschinen haben langfristig präzise Achsen und eine gute Schwingungssteifigkeit, ein hohes Maß an Selbstüberwachung und einen ausgereiften Automatisierungsgrad. Damit kann ein Industriedrucker das leisten, was diese Technik wirklich kostengünstig macht: Drucken 24/7, ohne dass es zusätzlichen Betreuungsaufwand bedarf.

Multirap-Systeme punkten mit dem weltweit vielseitigsten Druckkopf - dem Move. (Bild: Multec GmbH)

Multirap-Systeme punkten mit
dem weltweit vielseitigsten Druckkopf – dem Move. (Bild: Multec GmbH)

Das Nachtropf-Problem

Hauptproblem des Druckens mit Mehrfachextrudern ist das Nachtropfen des geschmolzenen Kunststoffs aus der inaktiven Düse (Oozing). Verschiedene Versuche Abhilfe zu schaffen, wie bspw. das Zurückziehen des Materials in die Druckdüse, liefern nur unbefriedigende Ergebnisse oder schaffen neue Probleme. Des Weiteren liegen bei bisher verwendeten 3D-Druckern Mehrfachdüsen in der Regel auf der gleichen Höhe, weshalb neben der aktiven Düse auch die inaktive Düse ständig über das Druckteil verfährt und dabei den Kunststoff anschmilzt und verschmiert. Beide Vorgänge führen zu einem unsauberen Druckbild bei dem die verschiedenen Farben vermischt werden. Auch bei der Verwendung unterschiedlicher Materialien – beispielsweise der Nutzung wasserlöslichen Filaments für Stützstrukturen – bringt dieses Verschmieren extreme Probleme mit sich. Dank einer ausgeklügelten Mechanik werden beim patentierten Mehrfach-Extruder Move die inaktiven Düsen hinter eine Abdeckung zurückgezogen und nur die aktive Düse in den Arbeitsbereich geschoben. Hierdurch wird verhindert, dass geschmolzenes Material aus nicht genutzten Düsen auf das Druckteil gelangt und das Druckbild schädigt. So können Multi-Materialdrucke in exzellenter Qualität realisiert werden.

Greifer aus PLA mit Soft-PLA und Support (Bild: Multec GmbH)

Greifer aus PLA mit Soft-PLA und Support (Bild: Multec GmbH)

Der Einstieg

Beim Multirap M10 handelt es sich um den kleinsten Drucker aus der Multirap-Serie von Multec. Mit einem Bauraum von 280x240x240mm ist er der ideale Einstiegsdrucker für professionellen 3D-Druck. Er ist mit dem patentierten Dualdruckkopf ‚2Move‘ ausgestattet und ermöglicht so eine saubere Materialtrennung. So kann viel Nachbearbeitungsaufwand eingespart werden. Außerdem glänzt der M10 mit einem hohen Automatisierungsgrad. Dieser erlaubt den Einsatz der Maschinen in einer industriellen Umgebung, da manuelle Fehlerquellen ausgeschlossen werden können. Durch Features wie einer automatischen Drucktisch- und Düsenvermessung kann sichergestellt werden, dass jeder Druck gelingt. Kleinste Unebenheiten im Drucktisch werden automatisch korrigiert, sodass alle Schichten ideal aneinanderhaften. Der Versatz der Düsen wird ebenfalls automatisch korrigiert, sodass alle Düsen auf derselben Höhe arbeiten. Hinzugekommen ist auch die Filament-Runout-Überwachung. Diese sorgt für eine Druckpause, falls die Filamentspule leer wird. Nach dem Filamentwechsel kann der Druck dann exakt an der pausierten Stelle fortgesetzt werden. Durch seine hochwertigen Komponenten (solide Maschinenbau-Basis) hat der M10 sehr hohe Standzeiten, ist verschleißarm und sorgt so für dauerhaft präzise und gute Druckergebnisse und somit für eine verbesserte Wirtschaftlichkeit. Die Konstruktion der Multirap Produktionsmaschine entspricht den Sicherheitsrichtlinien nach Maschinenrichtlinie und Produkthaftungsgesetz.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Advantech hat die 1U Thin-Barebone-Systeme EPC-T2286 auf den Markt gebracht. Mit ihren Intel-Core-Prozessoren der achten Generation und einem TDP von bis zu 65W sind die Einheiten besonders für Kiosk- oder Automatisierungsanwendungen geeignet. ‣ weiterlesen

Anzeige

In den letzten Jahren treibt kaum ein Schlagwort die Branche der industriellen Produktion und Automation an wie die intelligente Fabrik. Über die Implikationen sind sich die sonst so unterschiedlichen Märkte wie die USA, Europa und China einig: Die industrielle Produktion muss intelligenter werden. Robuste Board-to-Board-Steckverbinder sind ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.‣ weiterlesen

Anzeige

Der Raspberry Pi gehört zu den wohl interessantesten Trends dieser Zeit und ermöglicht vielen Ingenieuren und Makern eine neue Herangehensweise an elektronische Projekte. So hat der Minicomputer in den letzten Jahren eine beachtliche Community um sich geschart, die Tipps und Tutorials austauscht und Neuerscheinungen wie dem eben erschienen Raspberry Pi 4 entgegenfiebert.‣ weiterlesen

Mit ihrer Low-Power-Architektur und Skalierbarkeit bietet die Mustang-Serie von ICP eine Alternative zu GPU-basierten KI-Lösungen. Die Kompatibilität zum OpenVino Toolkit bietet zudem eine einfache Möglichkeit Trainingsmodelle an der Edge zu implementieren. ‣ weiterlesen

Beheizte Tastaturen und vieles mehr: Die Kundisch GmbH stellt mit gedruckter Elektronik auf Kupferbasis nun auch NFC-Siegel und großflächige flexible Drucksensoren her und integriert RFID-Chips in ihre Produkte. Der Hersteller von Folientastaturen kann den Bedürfnissen seiner Kunden so noch besser entsprechen.‣ weiterlesen

Die Entwicklungen in Industrie 4.0 und IIoT sind die Hauptantriebskräfte für die Idee konvergierter Netzwerke. Bis es jedoch eine einheitliche Technologie gibt, welche die einfache Integration über vertikale und horizontale Kommunikation unterstützt, muss die Überbrückung bestehender IT-/OT-Systeme sichergestellt werden, ohne ihre individuellen Anforderungen zu stören. Diese muss auch besonderes Augenmerk auf die Sicherheit richten.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige