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EU-Projekt: eingebettete Systeme für Bildverarbeitungsanwendungen

Das EU-Projekt Tulipp (Towards Ubiquitous Low-power Image Processing Platforms), ist eine neue Initiative mit dem Ziel leistungsstarke und energieeffiziente eingebettete Systeme für den wachsenden Bereich der immer komplexer werdenden Bildverarbeitungsanwendungen zu entwickeln.

 (Bild: Tulipp)

(Bild: Tulipp)

Tulipp wird mit fast 4 Millionen Euro von Horizon 2020, dem bisher größten Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, finanziert. Tulipp konzentriert sich auf die Entwicklung einer Referenzplattform für Bildverarbeitungssysteme.Es werden Richtlinien zur geeigneten Auswahl von Recheneinheiten und Kommunikationsinfrastrukturen für die Instanziierung der Plattform definiert mit dem Ziel, den Energieverbrauch, die Entwicklungskosten und die Produkteinführungszeit zu reduzieren. Diese Richtlinien werden die Entwurfskomplexität der nächste Generation von eingebetteten Bildverarbeitungssystemen in zahlreichen Industriesektoren reduzieren. Aus Anwendungssicht besteht die Komplexität darin das eingebettete System so zu entwickeln, dass sowohl eine garantierte Rechenleistung als auch eine hohe Energieeffizienz erreicht wird. Zieht man das aktuell verfügbare Silizium in Betracht, müssen Software Entwickler sowohl mit der parallelen Programmierung von Multi-Core Architekturen als auch mit verschiedenen Programmiermodellen und Schnittstellen umgehen können. Gegen Ende des Projektes, im Jahr 2018, wird erwartet, dass dank Tulipp die Spitzenrechenleistung pro Watt für Bildverarbeitungsanwendungen um das 4-fache und die durchschnittliche Leistung pro Watt um das 10-fache steigen. Fünf Jahre nach dem offiziellem Projektende, im Jahr 2023, wird erwartet, dass diese Werte auf das 100- bzw. 200-fache steigen. Um durch das interdisziplinäre Fachwissen das Projekt zum Erfolg zu führen, besteht das Tulipp Konsortiums aus den folgenden industriellen und akademischen Projektmitgliedern: Thales (Frankreich) als Projektleiter und Koordinator, Efficient Innovation SAS (Frankreich), Fraunhofer IOSB (Deutschland), Hipperos (Belgien), Norges Teknisk-Naturvitenskapelige Universitet (Norwegen), Ruhr-Universität Bochum (Deutschland), Sundance Multiprocessor Technology (Vereinigtes Königreich), und Synective Labs (Schweden).

Tulipp www.tulipp.eu

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