Erste Embedded Vision Europe im Oktober

Megatrend Embedded Vision

Bild: EMVA European Machine Vision Association

Mit der ersten Embedded Vision Europe (EVE)-Konferenz wird Stuttgart vom 12. bis 13. Oktober zur Embedded-Vision-Hauptstadt Europas. Hauptredner und Aussteller für die Premierenveranstaltung im ICS Stuttgart stehen bereits fest.
Embedded Vision hat sich von einem Schlagwort zu einem nachhaltigen Trend entwickelt, der für die europäischen Vision-Anbieter und Produktentwickler in ihren Kundenbranchen gleichermaßen enorme Möglichkeiten eröffnet. In Zusammenarbeit mit der Leitmesse Vision hat die EMVA daher erstmals eine europäische Plattform zum Informationsaustausch für dieses Zukunftsthema geschaffen: Die Embedded Vision Europe vom 12. bis 13. Oktober 2017 im ICS International Congress Center Stuttgart direkt am Stuttgarter Flughafen zeigt die Einsatzmöglichkeiten von neuen Software und Hardwareplattformen, erläutert die Technologie und präsentiert Anwendungen und Märkte für Embedded Vision. Florian Niethammer, Teamleiter Vision, Weltleitmesse für Bildverarbeitung bei der Messe Stuttgart ist erfreut, dass das neue Konferenzformat bereits große Zustimmung findet: „Wie bedeutend das Thema Embedded Vision ist, haben wir seit längerem verstärkt beobachtet. Wir haben es hier mit einer übergreifenden Technik zu tun, die sowohl in industriellen als auch nicht-industriellen Bereichen von hoher Relevanz ist. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der EMVA, eine Konferenz für Entwickler und Anwender von Embedded Vision-Systemen zu veranstalten, ist eine logische Konsequenz. Obwohl das Thema boomt, fehlte in Europa bislang noch die passende Plattform. Deswegen besetzen wir es mit einem starken Partner.“ Da Embedded Vision eine Schlüsseltechnologie für eine ganze Generation neuer Produkte ist, werden zur ersten Embedded Vision Europe Konferenz Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Branchen erwartet, darunter Robotik, Landwirtschaft, Automotive, Automatisierung, Logistik und Einzelhandel, Medizintechnik und Gesundheitswesen, Sicherheit und Überwachung sowie viele weitere. Die Gelegenheit, bereits bei der Registrierung persönliche Business Meetings zu vereinbaren runden das Angebot der Veranstaltung als ideale Plattform ab, um das Branchenwissen zu vertiefen und neue Geschäftskontakte im Bereich Embedded Vision zu knüpfen. Die begleitende Table Top Ausstellung umfasst bereits zwanzig namhafte Firmen wie z.B. Advantech, Phytec, Xilinx… .

Hochklassige Vorträge

Die Liste der bereits bestätigten Redner zeigt den Ansatz der Konferenz, sämtliche Aspekte von Embedded Vision abzudecken. So wird David Moloney, Director of Machine Vision Technology, NTG, bei der Intel Corporation, über ‚Low-cost Edge-based Deep Learning Inference and Computer Vision in Consumer and Industrial Devices‘ sprechen. Als Technologieexperte bei AMD diskutiert Dr. Harris Gasparakis in seinem Vortrag die Frage ‚How to get the best out of heterogeneous system architectures for Vision applications‘. Paul Maria Zalewski von Allied Vision Technologies spricht über ‚Bringing machine Vision performance to embedded systems – Camera Modules with advanced image pre-processing for Embedded Vision‘. Marco Jacobs, von Videantis, wird über ‚Demystifying embedded Vision processing architectures‘ vortragen. Giles Peckham von Xilinx widmet seine Präsentation dem Thema ‚Accelerating Embedded Vision and Machine Learning applications at the Edge‘. Das Thema des Vortrags von Dr. Klaus Henning-Noffz (Silicon Software) ist ´The brain in the machine vision camera – embedded FPGA imaging in practise´. Die Liste der bereits bestätigten Redner beinhaltet weiterhin Martin Wäny (Awaiba), Dr. Hans Ebinger (Espros), Jochem Herrmann (EMVA), und Dr.Thomas Däubler (NET). Mit dem Thema Deep Learning beschäftigen sich die Vorträge von Olivier Despont (Cognex) und Alexander Schreiber (The MathWorks).

Megatrend Embedded Vision
Bild: EMVA European Machine Vision Association


Das könnte Sie auch interessieren

Das Industrial Internet Consortium (IIC) und die Working Group for Industry 4.0 haben mit der Industrial Internet Reference Architecture (IIRA), beziehungsweise dem Reference Architectural Model for Industrie 4.0 (RAMI 4.0), Richtlinien und Empfehlungen gegen Cyber-Attacken erarbeitet. Einen Schutz vor Cyber-Angriffen bietet die Separation-Kernel-Technologie. Sie ermöglicht es, anfällige Schnittstellen streng zu kontrollieren, um Angriffe schon im frühen Stadium zu unterbinden.‣ weiterlesen

Leiterplatten und Anschluss-Komponenten haben einen hohen Einfluss auf die Leistungs- und Anpassungsfähigkeit elektrischer Geräte. Je anpassungsfähiger ein Gerät ist, desto weniger Varianten müssen produziert und vorgehalten werden - und desto geringer sind die Gesamtstückkosten. Eine Direktstecktechnik bringt frischen Wind in die Leiterplatten-Anschlusstechnik.‣ weiterlesen

Der Testadapter für den Computer-on-Module-Standard Smarc von Yamaichi Electronics eignet sich auch für die aktuelle Version Smarc 2.0. Der Testadapter realisiert die geeignete Ausrichtung der Kontakte und ermöglicht eine zuverlässige Kontaktierung. Durch die Verwendung von Federkontaktstiften ist eine hohe Anzahl an Kontaktzyklen erreichbar.‣ weiterlesen

Anzeige

Sigfox veranstaltete Ende September in Prag erstmals die 'Sigfox World IoT Expo'. Das globlale Funknetzwerk kann Objekte mit geringem Energiebedarf drahtlos mit dem Internet verbinden. Wir sprachen mit Aurelius Wosylus, Director Sales bei Sigfox über die zweitägige Expo, LPWAN und die Beudeutung der Sigfox-Partner.‣ weiterlesen

Investitionen im IoT-Bereich sind für Unternehmen nicht nur sinnvoll, sondern auch unvermeidbar, wollen sie wettbewerbsfähig bleiben. Die Logistik-Branche wird nach Experteneinschätzungen einer der Vorreiter sein.‣ weiterlesen

Die Miniaturisierung von Embedded-Systemen erfordert den Einsatz von Prozessoren mit einer immer höher werdenden Leistungsdichte. Leistung bedeutet auch Abwärme, umso wichtiger ist die Auswahl und Anwendung des richtigen Gehäuses um Wärme abzuleiten.‣ weiterlesen