U-Boot aus dem 3D-Drucker

Die US-Marine hat gezeigt, dass sich auch kleine U-Boote mit modernen Fertigungsverfahren herstellen lassen. Ob das gedruckte U-Boot auch schwimmt, muss sich aber noch zeigen.

 (Bild: U.S Department of Energy)

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Das U-Boot ist 9,1m lang und hat einen Durchmesser von 1,3m. Der Rumpf besteht aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff. Er ist in sechs Segmente unterteilt, die einzeln gedruckt und am Ende zusammengesetzt wurden. Ein Optionally Manned Technology Demonstrator (OMTD) auf herkömmliche Art und Weise zu bauen, dauert laut Oak Ridge National Laboratory drei bis fünf Monate und kostet zwischen 600.000 und 800.000 US-Dollar. Ein gedrucktes OMTD sei in wenigen Tagen fertig und koste gerade mal ein Zehntel. Hergestellt wurden die Rumpfsegmente mit dem 3D-Drucker Big Area Additive Manufacturing (BAAM). Das US-Unternehmen Cincinnati Incorporated hat zusammen mit dem Oak Ridge National Labs, einer Forschungseinrichtung des US-Energieministeriums, den Drucker entwickelt. Das erste OMTD ist nicht schwimmfähig. Es sei lediglich dazu da zu zeigen, dass das Konzept funktioniere, sagt die US-Marine. Als nächstes soll ein zweites, wasserdichtes OMTD gedruckt werden, das dann in einem Wellenbecken der US-Marine im US-Bundesstaat Maryland getestet werden soll. Erste Prototypen sollen 2019 einsatzbereit sein.

U.S. Department of Energy
energy.gov

U-Boot aus dem 3D-Drucker
Bild: U.S Department of Energy


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