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Vom Distributor zum Systemintegrator

Aaronn Electronic besteht seit 25 Jahren. Einst reiner Distributor, versteht sich Aaronn Electronic heute vor allem als Systemintegrator. Florian Haidn, Head of Sales & Marketing, erklärt uns im Gespräch mit welchen Anforderungen das Unternehmen zu tun hat, wenn es als Systemintegrator am Markt erfolgreich sein will.

Florian Haidn (Bild: Aaronn Electronic GmbH)

Florian Haidn (Bild: Aaronn Electronic GmbH)

Herr Haidn, Aaronn Electronic war zuerst Distributor, wie kam es zur Ausrichtung als Systemintegrator?

Florian Haidn: Im Laufe von fast 25 Jahren seit der Gründung von Aaronn Electronic im Jahr 1993 entwickelt man sich natürlich weiter: Unsere Kunden fühlten sich bei uns immer gut aufgehoben und lagerten, wie der gesamte Markt, immer mehr Produktionsschritte an uns aus. Um den Anforderungen der Kunden und Interessenten gerecht zu werden, bauten wir in den vergangen Jahren ein tolles Team auf, das von der Idee, über die Produktauswahl und der Prototypenentwicklung bis hin zur Serienfertigung kompetent berät. Es ist kein Geheimnis, dass die Margen im reinen box moving immer geringer werden. Als Systemintegrator bietet man den Kunden zusätzliche Services und Dienstleistung an, die die Kunden gerne in Anspruch nehmen. Damit können sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und der Bereich Embedded Computer kommt dann aus einer Hand. Wir erzielen heute ca. 75 Prozent unseres Umsatzes mit Systemintegration.

Warum benötigt man Systemintegratoren?

Haidn: Systemintegratoren sind das Bindeglied zwischen den Herstellern von Embedded Computern und den Kunden. In vielen Fällen wünschen sich Kunden kleine, kundenspezifische Anpassungen, auch für kleinere Stückzahlen. Systemintegratoren, wie wir, können dies in den meisten Fällen schnell, kompetent und unbürokratisch umsetzen. Zudem können Systemintegratoren Zusatzservices und – Produkte anbieten, die sich Kunden sonst ggf. bei Drittanbietern besorgen müssten (z.B. Betriebssysteme, Speicher, SSDs, zugeschnittene Logistikkonzepte). Der Trend geht hier klar in Richtung: one stop shop – alles bzw. so viel wie möglich aus einer Hand.

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