Anzeige
Panel-PCs im Restaurant

Gut bedient

Für die internationale Restaurantkette Vapiano hat CRE Rösler über 700 Panel-PCs aus Edelstahl gefertigt, die nach UL-Norm auch für den nordamerikanischen Markt zertifiziert sind.

 (Bild: CRE Rösler Electronic GmbH)

(Bild: CRE Rösler Electronic GmbH)

2002 eröffnete das erste Vapiano-Restaurant in Hamburg. Heute betreibt das Franchise-Unternehmen insgesamt 205 Restaurants in 33 Ländern auf fünf Kontinenten, in diesem Jahr sind Restauranteröffnungen unter anderem in London, Miami und Doha geplant. Wie bei allen erfolgreichen Unternehmen der Systemgastronomie ist neben einem ausgeklügelten Konzept auch innovative Technik ein Baustein des Erfolgs. CRE Rösler Electronic, ein Anbieter von Industrielösungen für Prozessautomatisierung und Steuerungs- und Antriebstechnik, hat für die Restaurantkette Vapiano über 700 Panel-PCs gefertigt, die als Bedienterminals in den Restaurants zum Einsatz kommen. Das Besondere: Sie haben eine UL-Zertifizierung und können somit problemlos auch in den USA und Kanada eingesetzt werden.

Vom Prototyp zum Endprodukt

Die Zusammenarbeit zwischen CRE Rösler Electronic und Vapiano kam unkompliziert zustande: Die Systemgastronomen waren bei der Internetrecherche auf das norddeutsche Unternehmen aufmerksam geworden und ließen sich ein Angebot für 700 Panel-PCs machen. „Die Geräte sollten als Ersatz für bestehende Systeme dienen“, erklärt CRE-Chef Bernhard Rösler, „daher waren die Anforderungen von Beginn an klar: Gefordert waren vor allem eine kleine Bauform, schlichtes Design, passende Montagehöhe und leichte Installation und Bedienbarkeit.“ Die Panel-PCs wurden dann weitestgehend nach Vorgabe von Vapiano entwickelt. Sie bestehen aus gebürstetem Edelstahl in schlankem Design samt Halterungen und Mechanik, einem 13,3“-PCAP-Touchscreen und einem integrierten 3,5″ Industrie-Mainboard. Das Gehäusehinterteil ist drehbar, um zwei verschiedene Montage-Höhen einstellen zu können. Vom Erstbesuch des Kunden bis zur Fertigstellung des ersten Prototyps vergingen etwa 12 Wochen. Vier Entwürfe später, bei denen unter anderem die Ganzglasoberfläche, der hinterlegte Touchscreen, die Halbschalengestaltung und -tiefe sowie die Standfußposition modifiziert wurden, wurde dann das Endprodukt vom Kunden abgenommen. Auch während der Produktion wurden noch Anpassungen vorgenommen, bis das Endprodukt perfekt war. Außerdem gab es zunächst ein Problem mit dem Wärmetransport von einer performanten CPU nach außen, bedingt durch das kompakte Gehäuse aus Edelstahl und das lüfterlose Design. Dieses hat CRE Rösler Electronic durch eine besondere Gehäusekonstruktion gelöst.

Vorort Besprechung bei CRE Rösler Electronic GmbH - Vapiano (Bild: CRE Rösler Electronic GmbH)

Vorort Besprechung bei CRE Rösler Electronic GmbH – Vapiano (Bild: CRE Rösler Electronic GmbH)

Die UL-Zertifizierung

Weil Vapiano die Geräte auch in den USA einsetzen wollte, brauchten diese eine Zertifizierung für den amerikanischen Markt, denn einige Staaten in den USA verlangen, dass alle elektrischen Geräte die UL-Norm erfüllen. Vapiano hatte bereits Erfahrungen mit der Zulassung der Geräte für den amerikanischen Markt durch das national gelistete Labor (NRTL) der TÜV Süd-Gruppe, deshalb hat sich CRE Rösler Electronic nach Rücksprache mit dem TÜV Süd auch wegen der regionalen Nähe zum nächsten Prüfstandort in Hannover für TÜV Süd entschieden. Da in diesem Fall die Zertifizierung bei einem bereits entwickelten Gerät durchgeführt wurde, gab es einige Stolpersteine zu beseitigen, unter anderem die hohe Temperaturentwicklung im Gehäuse. Neu geprüft werden muss immer, sobald an einem Gerät eine Änderung vorgenommen wird oder sich ein Artikel in der Stückliste ändert. Ist dies nicht der Fall, werden in der Folge im ersten Jahr bei Neukunden viermal im Jahr die Fertigungsstätten aus Gründen der Qualitätssicherung vom TÜV Süd besucht. Wenn sich keine wesentlichen Abweichungen ergeben, kann der Turnus im Folgejahr auf zwei Besuche reduziert werden.

Autorin: Beatrice Kahlki,
CRE Rösler Electronic GmbH
www.cre-electronic.de

Das könnte Sie auch interessieren

Congatec meldet für das erste Halbjahr 2018 einen Rekordumsatz von 63,6Mio.US$.

Mit der SU1-Twist stellt EKF eine Steckkarte für CompactPCI Serial Systeme vor, mit gleich vier RS-485 Ports. Die Transceiver mit einer Datenrate bis zu 16MB/s verfügen über eine interne 5kV Isolationsbarriere zur optimalen Bewältigung von Potentialunterschieden und Störsignalen auf der Übe

rtragungsleitung. Die Karte basiert auf einem PCI Express UART mit acht Ports und ist softwarekompatibel mit nahezu allen Anwendungen und Protokollen.

Trend Micro und Moxa arbeiten zukünftig im Rahmen des Technology Alliance Partner Programs bei der Entwicklung von Sicherheitslösungen für das Industrial Internet of Things (IIoT) zusammen. Die Lösungen werden zunächst in den Bereichen Endpoint-Lockdown, Firewalls für Operational-Technology-Netzwerke und Embedded Security zu finden sein.

PTC hat ein Coordinated Vulnerability Disclosure (CVD)-Programm vorgestellt, um die gemeinsame Verantwortung für sichere IoT-Implementierungen zu fördern. Das Programm soll das Melden und Beheben von Sicherheitslücken unterstützen, die sich potenziell auf Umgebungen auswirken könnten, in denen die Produkte des Unternehmens eingesetzt werden.

Mit dem Embedded System BT-9002-P6 erweitert Bressner das angebotene Sortiment um einen Machine-Vision-Controller, der dank PoE-Anschlüssen auch für IP-Kameras geeignet ist. Die verbauten Prozessoren garantieren hohe Leistungen auch bei der Bild- und Videoverarbeitung bei minimalem Stromverbrauch.

Der Twincat IoT Communicator ermöglicht auf einfache Weise die Kommunikation zwischen SPS und mobilen Geräten. Er verbindet die Twincat-Steuerung über eine sichere TLS-Verschlüsselung direkt mit einem Messaging-Dienst.

Anzeige
Anzeige
Anzeige