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Daten bei Spannungsausfall, Schock und Vibration Per SSD sichern

Save the data

In der industriellen Anwendung gilt es beim Thema Speicher einige Dinge zu beachten: Was passiert bei kurzzeitigem Spannungseinbruch während des Schreibvorgangs? Wie sieht es aus mit der Datensicherheit bei Vibration oder Schockbelastung der Speicher und in welchem Temperaturbereich arbeiten sie zuverlässig? Anwendungen im Maschinenbau, bei Baumaschinen, mobilen Geräten für Labor und Gewerbe verlangen robuste Lösungen.

Die PLP-Funktion kann eine rund 40 mal längere Stromversorgung des Speichers sicherstellen als sonst üblich. (Bild: Cervoz)

Wählt man den richtigen Speicher zur Anwendungsanforderung, ist sichergestellt, dass diese auch bei widrigen Umgebungsbedingungen über lange Zeit zuverlässig funktionieren. Für die gewerbliche oder industrielle Nutzung bietet Hy-Line spezielle, besonders robuste Flashspeicher von Cervoz an. Herkömmliche mechanische Festplatten sind sperrig und auch gegenüber mechanischen Einwirkungen in Betrieb und Lagerung relativ empfindlich. Moderne Flashmodule punkten hier mit Platzersparnis und Stabilität. Aber sind Daten dabei auch wirklich sicher? Je nach Anwendung lauern verschiedene Tücken: Stromausfälle, Vibration, Erschütterung und Temperaturschwankungen sind in der Industrie aber auch bei Anwendungen in Messgeräten für Medizin, Forschung und sogar elektronischen Registrierkassen nie auszuschließen. Auch sollte man bei exzessiver Speichernutzung beachten, dass die maximale Anzahl der Schreibvorgänge, auch Ausdauer oder Endurance genannt (siehe Technikkasten), deutlich geringer ist als bei Festplatten.

Industriegerecht ausgelegt

Eine Lösung mit ‚gehärteten‘ Speichern wie im militärischen Bereich ist im gewerblichen Einsatz zu teuer und zudem meist auch nicht nötig. Wirtschaftlicher ist es, den passenden Speicher zur jeweiligen Anwendung zu finden. Dabei gibt es aber durchaus Eigenschaften, die bei allen Anwendungsfällen gefragt sind. Hy-Line legt daher Wert auf eine langjährige, zuverlässige Funktion der Komponenten, die auch nach Jahren beim Nachkauf noch mit den gleichen Spezifikationen aufwarten. Die Speicher sind daher mit je nach Konfigurationen (Formfaktor, Größe, Geschwindigkeit) unterschiedlichen, jedoch über die Produktlebensdauer immer gleichen Controller- und Speicher-Chips vom selben Typ ausgestattet. Damit ist gegenüber modifizierten Chips oder von wechselnden Herstellern eine immer gleiche Performance garantiert, bspw. Schreib- und Lesegeschwindigkeit. So sind wichtige Daten aus der Fertigung, z.B. bei der Qualitätssicherung auch bei hohen Schreibgeschwindigkeiten bei alten ebenso wie bei neu gekauften Speichern gleich schnell geschrieben. Ein weiterer neuralgischer Punkt ist der Controller. Er überprüft regelmäßig alle Speicherblöcke auf ihre Funktion und Kapazität. Wird ein Fehler detektiert, legt er den Speicherbereich auf einen anderen aus der Reserve um und markiert den fehlerhaften als ‚unbrauchbar‘. Mit Hilfe spezieller Software-Tools (‚SMART‘ = Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) kann der Anwender diese Alterung des Speichermediums verfolgen und es bei Bedarf präventiv austauschen. So kann der Anwender reagieren, bevor es zum Ausfall kommt. Zusätzlich nutzt der Controller das sogenannte ‚Wear Leveling‘, d.h. er verwendet alle physikalischen Blöcke des Speichers ‚reihum‘, selbst wenn das Betriebssystem immer auf den selben logischen Block für das Inhaltsverzeichnis des Mediums zugreifen möchte. Auch diese Methode verbessert Lebensdauer und Zuverlässigkeit weiter.

Daten bei Spannungsausfall, Schock und Vibration Per SSD sichern
Die PLP-Funktion kann eine rund 40 mal längere Stromversorgung des Speichers sicherstellen als sonst üblich. (Bild: Cervoz)


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