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Multi-Cloud-Netzwerke absichern

Cloudbasierte Rechen- und Serviceplattformen versetzen Unternehmen in die Lage, sich an die neue digitale Wirtschaft anzupassen. Die Cloud ermöglicht es ihnen, schnell Ressourcen zu bündeln, neue Anwendungen zu implementieren und in Echtzeit auf die Anforderungen von Nutzern und Verbrauchern zu reagieren. So können sie auf dem heutigen digitalen Markt effektiv agieren und konkurrenzfähig bleiben. Doch dabei müssen sie die Security im Blick behalten.

Bild: ©ekaphon/stock.adobe.com / TeDo Verlag GmbH

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Innerhalb von nur wenigen Jahren haben über 80 Prozent der Unternehmen zwei oder mehr Anbieter von Public-Cloud-Infrastrukturen in Anspruch genommen. Fast zwei Drittel nutzen drei oder mehr. Gleichzeitig werden kritische Daten über unterschiedlichste cloudbasierte Anwendungen und Dienste verbreitet und verarbeitet. Doch der Performance darf dabei nicht die Security zum Opfer fallen. Fortinet hat fünf Aspekte auf den Punkt gebracht, die Unternehmen helfen, eine effektive, fabricbasierte Securitystrategie für Multi Clouds zu entwickeln:

Einheitlichkeit: Unternehmen müssen nicht nur Sicherheitslösungen bereitstellen, die über Cloud-Ökosysteme hinweg konsistent funktionieren. Sie müssen auch in der Lage sein, die Automatisierung in Vorlagen zu integrieren, damit die Sicherheit konsistent bleibt und gleichzeitig in der Umgebung jedes Cloudanbieters angewendet werden kann. CISOs müssen daher für eine Automatisierung der gesamten IT-Infrastruktur sorgen, damit sich die Sicherheit dynamisch an die Workloads und Informationen innerhalb und zwischen verschiedenen Cloudumgebungen anpassen kann.

Schnelligkeit: Software-as-a-Service(SaaS)-Anwendungen arbeiten mit höheren Durchsätzen. Erschwerend kommt hinzu, dass über die Hälfte dieses Traffics mittlerweile verschlüsselt ist. Die SSL-Inspektion erfordert in diesem Umfang eine hohe Rechenleistung – was viele Sicherheitsgeräte in die Knie zwingt. Da jedoch der Erfolg in einer solchen Umgebung in Mikrosekunden gemessen wird, können sich Unternehmen keine Security leisten, die das Netzwerk ausbremst. Das richtige Framework stellt eine SSL-Inspektion in hoher Geschwindigkeit zur Verfügung.

Transparenz und Skalierbarkeit: Die Stärke einer cloudbasierten Unternehmensumgebung liegt in ihrer Skalierbarkeit und Elastizität. Das führt allerdings häufig zu einem unvorhersehbaren Datenfluss, was für viele Securitylösungen problematisch ist. Multi Cloud Security muss daher integriert funktionieren, um effektiv zu sein. Die Integration von Sicherheitstools ermöglicht eine plattformübergreifende Transparenz und konsistente Security. Die Cloud-Sicherheitsarchitektur muss außerdem dynamisch, flexibel und in der Lage sein, sich mit Cloud Workloads und Anwendungen bei deren Erweiterung zu bewegen.

Automatisierung: Indem Unternehmen Bedrohungsfeeds nutzen und die nativen Sicherheitsfunktionen aller Clouds in das Multi-Cloud-Sicherheitsframework integrieren, können sie ihre Cloud Security multiplizieren. Sobald Sicherheitsvorgänge automatisiert sind, kann bspw. eine automatische Koordination der Bedrohungsreaktion erfolgen. Dazu gehören die Isolierung infizierter Geräte, die Identifizierung und Abschaltung von Malware und die Ausweitung des Schutzes auf die gesamte Multi-Cloud-Umgebung.

Bedrohungsaustausch: Security-Technologien müssen zudem gesammelte ‚Threat Intelligence‘ automatisch austauschen können. Unternehmen, Security Operation Center und Managed Security Service Provider profitieren hier gleichermaßen von integrierten SIEM-Technologien. Diese verbessern die Erkennung raffinierter Bedrohungen, erleichtern die Priorisierung und ermöglichen die Automatisierung einer gemeinsamen Reaktion.

 (Bild: Fortinet GmbH)

Unternehmen brauchen ein fabric-basiertes Security Framework für ihre Multi-Cloud. (Bild: Fortinet GmbH)

Fazit

Mit der Implementierung eines fabricbasierten Security Frameworks lassen sich Daten, Workflows und Ressourcen schützen und zugleich die Herausforderungen an Performance, Skalierbarkeit und Komplexität einer Multi-Cloud-Umgebung meistern.

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