Anzeige

NXP kündigt communitybasierte industrielle Linux-Distribution an

NXP Semiconductors kündigt eine industrielle Linux-Distribution mit Echtzeit-Betriebssystemerweiterungen und TSN-Unterstützung (Time Sensitive Networking) für OEMs im Bereich der Fabrikautomatisierung an. Durch die Überwindung der Hürden für Echtzeitcomputing und -vernetzung in einer standardmäßigen, communitybasierten Distribution hilft Open Industrial Linux (OpenIL) diesen OEMs, die Industrie-4.0-Ära voranzubringen. Die OpenIL-Distribution umfasst TSN-Unterstützung, Per-Stream-Policing, zeitabhängige Gestaltung des Netzwerkverkehrs und 801.1AS-Zeitsynchronisation. TSN Ethernet ist in den von NXP im März 2017 angekündigten industriellen Anwendungsprozessor Layerscape LS1028A integriert. Senior Industry Analyst Dan Mandell von VDC Research Group, Inc., sagte: „NXP hat eine Führungsrolle bei der OpenIL Distribution übernommen, um Linux-Designer speziell auf industrielle Automatisierungsmöglichkeiten zu fokussieren und gleichzeitig seine Layerscape SoC-Fähigkeiten zu nutzen, um intelligente Industrie-4.0-Systeme zu ermöglichen. Das sollte sich als starke Kombination erweisen.“ Produktionsleiter und Hersteller von Industrieausrüstungen wenden sich wegen der Betriebsstabilität, Sicherheit und Betriebskosten Linux zu. Aus ähnlichen Gründen wählen sie Ethernet, um herstellerspezifische Netzwerkprotokolle zu ersetzen. „OpenIL verbindet Sicherheit, TSN, Edge Computing und Industrie 4.0 zu einer einzigen Linux-Distribution“, sagte Richard House, Vice President Software bei NXP Semiconductors. „OEMs können sich auf ihre wertschöpfenden Technologien konzentrieren, um die nächste Generation intelligenter Fertigungslösungen zu schaffen und dabei bewährte Hardware- und Softwareplattformen zu nutzen.“ Ursprünglich von NXP stammend, umfassen die Baseline-Funktionen von OpenIL IT-Infrastruktursoftware wie Netzwerkstacks, Webserver (nützlich für die Konfigurationsverwaltung), Scripting-Tools und System-Utilities, die üblicherweise Teil von Linux-Distributionen sind. OpenIL erleichtert OEMs das Hinzufügen von Software aus dem reichhaltigen Linux-Ökosystem mithilfe einer optionalen Instanziierung des beliebten Ubuntu-Dateisystemlayouts für Benutzer

Das könnte Sie auch interessieren

Die Produktfamilie der embedded Kommunikationsschnittstellen Anybus CompactCom von HMS Industrial Networks unterstützt künftig auch die IoT-Protokolle OPC UA und MQTT. Damit bietet HMS Geräteherstellern und Maschinenbauern, die Anybus CompactCom einsetzen, eine einfache Möglichkeit, Daten im Umfeld von Industrie 4.0 / IIoT sicher auszutauschen.‣ weiterlesen

Beim gemeinsamen Messeauftritt auf der SPS IPC Drives 2017 haben Janz Tec und Verlinked ihre Kooperation besiegelt. Gemeinsam bieten sie ein Lösungspaket für Data Broker Aufgaben in der digitalisierten Produktion.‣ weiterlesen

MVTec Software macht umfassende Deep-Learning-Funktionen nun auch auf Embedded-Boards mit der NVIDIA Pascal-Architektur verfügbar.‣ weiterlesen

Anzeige

Fujitsu erweitert die Palette seiner Mainboards der Industrial Series um die zwei Modellreihen D3543-S und D3544-S.‣ weiterlesen

Mit MAX14878, MAX14879 und MAX14880, den 2,75kV- und 5kV-Familien isolierter CAN-Transceiver von Maxim Integrated, können Entwickler eine robuste Kommunikation und eine längere Betriebszeit für industrielle Anwendungen erzielen.

Für das Unit- und Integrationstestwerkzeug Tessy stellt Razorcat ab Version 4.1 eine neue Funktion vor. Mit ihr lassen sich Testfälle per Fault Injection einfach und komfortabel ohne Quellcode-Änderung erzeugen, verwalten und in Unit Tests, Integrationstests und Komponententests implementieren – mit geringerem zeitlichen und finanziellen Aufwand.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige