Modularer Embedded Box PC für Systemintegratoren

Der Evaluierungsprozess von Embbeded Box PCs in der industriellen Automation und Bildverarbeitung durchläuft häufig mehrere Prozessschritte und Instanzen bis zur finalen Abnahme. Für Systemintegratoren bietet ein bereits evaluiertes Basissystem den Vorteil flexibel auf verschiedene Kundenanforderungen eingehen zu können.

 (Bild: ICP Deutschland GmbH)

(Bild: ICP Deutschland GmbH)

Mit dem modularen Embedded PC ECN-360-ULT3 hat ICP Deutschland nun solch ein Basissystem neu im Produktportfolio. Seine Modularität basiert auf mPCIe basierenden E-Window Modulen, die an der Vor- und Rückseite des Gehäuses herausgeführt sind. Standardmäßig kann der Embedded PC auf bis zu vier LAN GbE Ports erweitert werden. Für mehr Flexibilität können die vorhandene E-Window Ausbrüche auch für eigene mPCIe Module genutzt werden. Die Montage erfolgt dabei über ein Gehäuse bündiges Slotblech, durch welches die Schnittstellen herausgeführt sind. Das Basissystem ist in zwei Leistungsklassen erhältlich: Ein on-board Intel Skylake Core i5-6300U oder ein Celeron 3855U Prozessor mit bis zu 32GB DDR4 Arbeitsspeicher sorgen für die notwendige Power.  Zwei interne 2.5“ SATA 6Gb/s HDD/SDD Einbaurahmen bieten dabei ausreichend Speicherkapazität für Betriebssystem und Anwendungen. Für die Kommunikation mit Maschinen und externen Ein- und Ausgabegeräten stehen vier USB 3.0, zwei RS-232, eine RS-232/422/485 sowie 8Bit digitale I/O Ports zur Verfügung. Zwei unabhängige HDMI Displayausgänge in 4K UHD Auflösung ermöglichen die Visualisierung von Automations- und Bildverarbeitungsanwendungen in hoher Bildqualität.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Cybersicherheitsexperten von Kaspersky Lab haben anlässlich der Studie ‚Good Practices for Security of Internet of Things in the context of Smart Manufacturing‘ Empfehlungen vorgelegt, um die Notwendigkeit robuster IoT-Sicherheitsstandards zu untermauern und entsprechende Maßnahmen zu unterstützen. Der von der Agentur der Europäischen Union für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) entwickelte und im November 2018 veröffentlichte Bericht zielt darauf ab, die IoT-Sicherheit im Kontext von Industrie 4.0 und Smart Manufacturing zu stärken.

Anzeige

Die Studie ‚Understanding the Contemporary Use of Vulnerability Disclosure in Consumer Internet of Things Product Companies‘ des IoTSF zeigt, dass die Hersteller von miteinander verbundenen Produkten eine schlechte Sicherheitspraxis haben. Von den 331 untersuchten Konsumgüterunternehmen, die im August 2018 durchgeführt wurden, stellten nur 32 eine Form der Offenlegung von Online-Schwachstellen für Sicherheitsforscher zur Verfügung. Nur drei dieser Unternehmen arbeiteten mit einer harten Frist von 90 Tagen für die Behebung gemeldeter Probleme.

Auf der Integrated Systems Europe (ISE) 2019 präsentiert Sharp sein erstes Windows Collaboration Display (WCD), das in Kooperation mit Microsoft entstanden ist. Das Gerät steht für eine neue Generation interaktiver Displays, die insbesondere die Teamarbeit und einen intensiveren Austausch von Informationen im Unternehmen fördern.

Congatec präsentierte auf der Aeromart Toulouse 2018 seine neuen modularen Luftfahrt-Computing-Plattformen für vernetzte Flugzeuge, Passagier-Infotainment und Augmented-Reality-Applikationen. Die neuen COM Express Type 7 Server-on-Module wurden für konvergente Edge-Server in Flugzeugen entwickelt und sind ideal für Content-Delivery an Seatback-Displays und Mobilgeräte der Fluggäste, für Predictive Maintenance und andere Big-Data-Applikationen sowie Videoüberwachung und cloudbasierte Flugschreiber.

Die Software AG gab bekannt, dass sich die Nordex-Gruppe für Cumulocity IoT entschieden hat. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg nutzt zur Verwaltung umweltfreundlicher Windparks Sensordaten.

Zum 6. November 2018 wurde das Systemhaus Bressner von Hersteller One Stop Systems (OSS) übernommen. Auch nach der Übernahme bleibt Bressner ein eigenständiges Unternehmen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige