Virtualisiertes Edge-Computing

Das erste Produkt von Stratus‘ kürzlich angekündigter Edge Vision und Richtung, ZTC Edge, ist eine vollständig virtualisierte und selbstschützende Computerplattform, die speziell für industrielle Edge-Umgebungen entwickelt wurde. Durch die integrierte Fernverwaltung und die Installation durch den Benutzer in weniger als einer Stunde reduziert ZTC Edge den IT-Aufwand für virtualisiertes Computing am Rand erheblich.

 (Bild: Stratus Technologies GmbH)

(Bild: Stratus Technologies GmbH)

Seine selbstschützenden und selbstüberwachenden Funktionen tragen dazu bei, ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren und die Verfügbarkeit geschäftskritischer Industrieanwendungen sicherzustellen. Der Zustrom von Daten aus den angeschlossenen Geräten treibt den Bedarf an – und das Wachstum der neuen Edge-Computing-Infrastruktur voran. Nach Untersuchungen von IDC wird der Umsatz der Edge-Computing-Infrastruktur im Jahr 2021 3,4Mrd.$ erreichen und damit um 22% wachsen, wobei Internet of Things (IoT) und IT/OT-Konvergenz den größten Anteil haben werden. Mit diesem Wachstum steigt der Bedarf an einfacheren Möglichkeiten, die Verfügbarkeit von Anwendungen sicherzustellen, die kritische Operationen am Rande ausführen und diese Daten sammeln und verarbeiten. In einem aktuellen Marktbericht der ARC Advisory Group gaben mehr als 90% der Befragten an, dass Unternehmen mit dem Wachstum von Edge Computing eine vereinfachte Edge-Infrastruktur benötigen, die aus der Ferne verwaltet werden kann.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Cybersicherheitsexperten von Kaspersky Lab haben anlässlich der Studie ‚Good Practices for Security of Internet of Things in the context of Smart Manufacturing‘ Empfehlungen vorgelegt, um die Notwendigkeit robuster IoT-Sicherheitsstandards zu untermauern und entsprechende Maßnahmen zu unterstützen. Der von der Agentur der Europäischen Union für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) entwickelte und im November 2018 veröffentlichte Bericht zielt darauf ab, die IoT-Sicherheit im Kontext von Industrie 4.0 und Smart Manufacturing zu stärken.

Anzeige

Die Studie ‚Understanding the Contemporary Use of Vulnerability Disclosure in Consumer Internet of Things Product Companies‘ des IoTSF zeigt, dass die Hersteller von miteinander verbundenen Produkten eine schlechte Sicherheitspraxis haben. Von den 331 untersuchten Konsumgüterunternehmen, die im August 2018 durchgeführt wurden, stellten nur 32 eine Form der Offenlegung von Online-Schwachstellen für Sicherheitsforscher zur Verfügung. Nur drei dieser Unternehmen arbeiteten mit einer harten Frist von 90 Tagen für die Behebung gemeldeter Probleme.

Auf der Integrated Systems Europe (ISE) 2019 präsentiert Sharp sein erstes Windows Collaboration Display (WCD), das in Kooperation mit Microsoft entstanden ist. Das Gerät steht für eine neue Generation interaktiver Displays, die insbesondere die Teamarbeit und einen intensiveren Austausch von Informationen im Unternehmen fördern.

Congatec präsentierte auf der Aeromart Toulouse 2018 seine neuen modularen Luftfahrt-Computing-Plattformen für vernetzte Flugzeuge, Passagier-Infotainment und Augmented-Reality-Applikationen. Die neuen COM Express Type 7 Server-on-Module wurden für konvergente Edge-Server in Flugzeugen entwickelt und sind ideal für Content-Delivery an Seatback-Displays und Mobilgeräte der Fluggäste, für Predictive Maintenance und andere Big-Data-Applikationen sowie Videoüberwachung und cloudbasierte Flugschreiber.

Die Software AG gab bekannt, dass sich die Nordex-Gruppe für Cumulocity IoT entschieden hat. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg nutzt zur Verwaltung umweltfreundlicher Windparks Sensordaten.

Zum 6. November 2018 wurde das Systemhaus Bressner von Hersteller One Stop Systems (OSS) übernommen. Auch nach der Übernahme bleibt Bressner ein eigenständiges Unternehmen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige