Anzeige
Anzeige
|
4. May 2020

Volkswagen beschleunigt Aufbau der Industrial Cloud

Der Volkswagen Konzern treibt die Integration seiner Fabriken in die Volkswagen Industrial Cloud voran. Ziel ist die Effizienz der Werke weiter zu steigern und die Produktionskosten zu senken. 2019 wurden bereits die ersten drei Werke angebunden. “Für 2020 haben wir uns vorgenommen, bis zu 15 weitere Werke in die Cloud zu bringen”, so Gerd Walker, Leiter Produktion Volkswagen Konzern. Auch in der Produktionspause während der Corona-Krise wurde an dem Projekt konsequent weitergearbeitet. “Wir kommen gut voran und machen jetzt noch deutlich mehr Tempo”, sagt Roy Sauer, Leiter Enterprise und Plattform Architektur Volkswagen Konzern. Das Unternehmen will die Produktivität seiner Werke von 2016 bis zum Jahr 2025 um 30 Prozent erhöhen. Der Konzern erwartet in Summe Kostensenkungen von mehreren Milliarden Euro, wenn die Daten sämtlicher 124 Werke standardisiert ausgewertet werden können. Die Industrial Cloud basiert auf Amazon Web Services (AWS) und Siemens ist Integrationspartner. Die Lösungen und Applikationen, die Volkswagen derzeit entwickelt, sollen zudem auch im Rahmen eines offenen Ökosystems für andere Unternehmen zugänglich sein und gemeinsam weiterentwickelt werden. In diesem Zusammenhang gibt es keinen Fokus auf den Automobilsektor. Gespräche mit einer Reihe entsprechender weiterer Partner aus unterschiedlichen Branchen sind bereits sehr weit fortgeschritten. Eine gemeinsame Weiterentwicklung und Nutzung bietet für die Beteiligten einen großen Vorteil, weil sie die Plattform und Services nicht selbst entwickeln müssen und von den Synergien im Verbund profitieren.

Thematik: Newsarchiv
|
Ausgabe:
www.volkswagen.de

Das könnte Sie auch interessieren

Hilfe bei der Erkennung von Software-Fehlern in IoT-Geräten

Bei der Entwicklung von Software für IoT-Geräte lässt sich nie mit Sicherheit feststellen, ob auch wirklich alle Fehler entdeckt wurden. Wie immer bei der Software-Entwicklung können Tests zwar das Vorhandensein von Fehlern aufzeigen, aber nicht deren Abwesenheit beweisen. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass Softwarefehler unentdeckt bleiben und bis in das fertige Gerät durchrutschen. Allein die durchschnittlichen Kosten für die Behebung von Fehlern im ersten Betriebsjahr eines eingebetteten Geräts können sich auf hunderttausende Dollar belaufen. Der von AWS IoT Core gehostete neue Cloud-Service Percepio DevAlert alarmiert Entwickler, sobald ein Fehler auftritt und bietet eine visuelle Trace-Diagnose zur Identifizierung der Grundursache.

IoT-Lösung für Mikromobilität

Der Markt für geteilte Mikromobilität wird weiter wachsen: Waren Ende 2019 weltweit 23,9 Millionen Mopeds, Scooter und E-Bikes als Shared Mobility im Angebot, werden es 2024 über 40 Millionen sein, so die Prognosen der Marktanalysten von Berg Insight.