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Von der Fehlerursachenanalyse bis zum Plagiatschutz

Hersteller suchen heute im Zuge der Digitali­sierung nach ganz­heitlichen Lösungen. Das bedeutet, dass sie Schutz und Optimierung für ihre Produkte im gesamten Lebenszyklus benötigen.

 (Bild: IoTOS GmbH)

(Bild: IoTOS GmbH)

Dies beginnt bei der Datengewinnung und -aufbereitung im Shopfloor und erstreckt sich bis zur Datenerfassung der Produkte im Feld. Wie ein solcher Prozess in der Praxis funktioniert, demonstrierte IoTOS auf der Hannover Messe anhand des folgenden Use Case: Der EMS-Spezialist Limtronik liefert der auf AWS gehosteten Product Protection-Plattform die bei der Produktion der Elektronikkomponenten entstehenden Prozess-, Produkt- und Qualitätsdaten. Die Plattform ermöglicht somit eine fortlaufende Anomalie-Analyse: vom Tracking und Tracing bis zur Fehlerursachenanalyse (Root Cause Analysis) der im Feld befindlichen Produkte. Bei der automatischen nachgelagerten Fehlerursachenanalyse werden Regelab­weichungen im Betrieb des Produktes in die Plattform gemeldet, dabei kommen Methoden zur Identi­fikation der eigentlichen Ursachen (Korrelations­analysen etc.) zum Einsatz. Mittels der Analyseergebnisse kann verhindert werden, dass weitere fehleranfällige Produkte in den Markt gebracht werden. Durch diesen Regelkreis werden Aus­fälle früher erkannt und Abstellmaßnahmen können über die Plattform direkt aktiviert werden – mit dem positiven Effekt, dass sich Rückstellun­gen für Rückruf­aktionen erheblich minimieren lassen. Zudem wird durch die eindeutige Identifizierung des Produktes auch ein Plagiat­schutz gewährleistet. Wenn sich eine intelligente bei Limtronik gefertigte Elektronik gegenüber der Pro­duct Protection-Plattform authentifiziert, wird geprüft, ob es sich um ein zulässiges Produkt handelt. So ergibt sich ein erheblicher Mehrwert für die Kunden und die Basis, um als Her­steller oder Zulieferer digitale Services zu implementieren, die für zusätz­liche Wert­schöpfung sorgen.

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