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Debugging virtualisierter Anwendungen

Eine Vielzahl völlig neuer sowie stark erweiterter Funktionen für das professionelle Debugging und den Test eingebetteter Systeme stellt PLS Programmierbare Logik & Systeme Entwicklern mit der neuesten Version 5.0 ihrer Universal Debug Engine zur Verfügung. So unterstützt die erstmals auf der Embedded World 2019 in Halle 4, Stand 4-310 präsentierte UDE 5.0 mit ihrer Hypervisor-Awareness nun unter anderem auch die Entwicklung virtualisierter Anwendungen unter dem LynxSecure Hypervisor von Lynx Software Technologies für die ARM Cortex-A53 Plattform.

 (Bild: pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH)

(Bild: pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH)

Der aktuelle Trend geht immer mehr in Richtung Konsolidierung von mehreren, bislang auf getrennter Hardware ausgeführten Anwendungen, auf einer zentralen Rechnerplattform. Unterschiedliche Anforderungen an Safety, Security und an das Echtzeitverhalten verlangen jedoch hier eine strikte Abschottung, die nur über Virtualisierung zu erreichen ist. Mit der nun verfügbaren Hypervisor-Awareness stehen dem Entwickler jetzt auch die umfangreichen Debug-Möglichkeiten der UDE für die Entwicklung von virtualisierten Applikationen zur Verfügung. Spezifische Eigenschaften des ARM Cortex-A53 wie zweistufige Adressumrechnung oder die Unterstützung von Interrupt-Virtualisierung werden durch die UDE 5.0 für den Anwender transparent behandelt. Wesentlich dabei ist, dass der Anwender wie gewohnt eine einzelne Bare-Metal- Applikation so debuggen kann, als ob diese statt innerhalb einer virtuellen Maschine (VM) auf echter Hardware ausgeführt wird. Umfangreiche Unterstützung erhalten Entwickler auch beim Debugging und der Systemanalyse des Hypervisors an sich. Für jede einzelne VM können sowohl deren Zustand als auch die jeweiligen Kontexte angezeigt werden. Darüber hinaus stehen neben Informationen zum Speicherlayout der einzelnen VMs auch die Zuordnungen der virtuellen zu den physikalischen Speicheradressen zur Verfügung.

 (Bild: pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH)

(Bild: pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH)

Leichtere Navigation durch große Datenmengen

Weiter vereinfacht und verbessert wurde in der UDE 5.0 der Umgang mit großen Mengen an aufgezeichneten Trace-Daten. Dabei wurde speziell auf die Visualisierung besonderes Augenmerk gelegt. So ist die zeitgenaue Darstellung der ausgeführten Funktionen und Betriebssystem-Tasks im UDE Excecution Sequence Chart nun nach verschiedenen Gesichtspunkten sortierbar und filterbar. Verlinkungen erlauben eine leichte Navigation von den aufgezeichneten Funktionen hin zu deren Quellcode. In Kombination mit dem Add-In für den Support von Echtzeitbetriebssystemen nach dem OSEK-Standard können die Betriebssystem-Tasks zusammen mit den zugehörigen Runnables übersichtlich dargestellt und vermessen werden. Eine Exportfunktion für das Best-Trace-Format (BTF) erlaubt zudem die Weiterverarbeitung auch durch gängige Task-Analyse- Werkzeuge von Drittanbietern.

Übersichtlichere Multicore-Visualisierung

Als echter Multicore-Debugger unterstützt die UDE 5.0 selbstverständlich auch die Visualisierung der Zustände und Kontrolle aller Kerne eines Multicore-Systems innerhalb einer einheitlichen Benutzeroberfläche. Noch effizienter als bisher gestaltet sich beispielsweise der Umgang mit Variablen, die durch den Compiler nur für einen bestimmten Core sichtbar gemacht werden. Solche Core-lokalen Variablen werden nun in den Watch-Fenstern der UDE entsprechend des jeweiligen Cores verschiedenfarbig hervorgehoben. Diese Einfärbung galt bislang zur besseren Übersicht nur für Fenster, die einem spezifischen Core zugeordnet sind, und für Statusinformationen der einzelnen Cores.

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