Die Stromversorgung von drahtlosen Geräten verbessern

 

Mit der neuen Mehrkanal-Leistungsmesssonde R&S RT-ZVC02/04 können Anwender über große Strom- und Spannungsbereiche ohne Bereichsumschaltung messen. So können sie die Leistungsaufnahme von Chipsets, Funkmodulen oder sogenannten Wearables wie Smartwatches überwachen. In Kombination mit einem R&S RTE oder R&S RTO Oszilloskop kann jetzt auch der Stromverbrauch eindeutig mit analogen und digitalen Steuersignalen korreliert werden. Die Batterielebensdauer solcher tragbaren und drahtlosen Geräte lässt sich so bereits in der Elektronikentwicklung verbessern. Eine lange Batterielebensdauer ist bei Mobilfunkgeräten, Internet-of-Things-Modulen oder Wearables ein wichtiges Komfortmerkmal. Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, arbeiten diese Produkte mit niedrigen Ruheströmen und nur sehr kurzen Aktivitätsphasen, in welchen höhere Ströme verbraucht werden. Zur Erfassung des tatsächlichen Energieverbrauchs ist eine außergewöhnlich hohe Messdynamik notwendig. Häufig werden mehrere Messkanäle benötigt, da verschiedene Module der Elektronikschaltung zu verschiedenen Zeiten aktiviert werden. Die mehrkanalige Leistungsmesssonde R&S RT-ZVC02/04 adressiert diese Anwendung: Sie ermöglicht die gleichzeitige Messung von bis zu vier Strömen und vier Spannungen mit sehr hoher Messdynamik. Die Messdaten werden über die digitale Logikschnittstelle an das R&S RTE oder R&S RTO Oszilloskop übertragen und zeitsynchron mit den analogen Kanälen des Oszilloskops am Display angezeigt. Eine in die Leistungsmesssonde integrierte Triggereinheit ermöglicht das Triggern auf die Eingangssignale der R&S RT-ZVC. Die Messsonde enthält für jeden Strom- oder Spannungsmesskanal einen 18 Bit AD-Wandler. Dadurch ist ohne Umschaltung im gewählten Strommessbereich das Messen von sehr kleinen Ruheströmen im µA- oder nA-Bereich sowie hohen Stromspitzen bis in den A-Bereich möglich. Dank der Bandbreite von 1 MHz und einer Abtastrate von 5MSa/s können auch sehr kurze Strompulse erfasst werden, wodurch sich der tatsächliche Energieverbrauch korrekt ermitteln lässt. Drei umschaltbare interne Shunts ermöglichen eine optimale Strombereichsauswahl. Für kundenspezifische Strommessbereiche, oder wenn die Strommessung möglichst nahe am Testobjekt erfolgen soll, kann ein beliebiger externer Shunt verwendet werden.

Die Stromversorgung von drahtlosen Geräten verbessern
(Bild: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG)


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