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Eine Zukunftsvision des fahrerlosen Autos

Autonomes Fahren beschäftigt nicht nur die Automobilhersteller, sondern auch Studenten vieler Fachrichtungen, die sich für eine Karriere in der Automobil-Branche vorbereiten. Im internationalen Konstruktionswettbewerb ‚Formula Student‘ vergleichen sie sich und tauschen ihre Ideen aus. Das Team Ecurie Aix der RWTH Aachen setzt dafür in seinem aktuellen Rennwagen auf ein Mini-ITX Industrie-Motherboard von Kontron. Beim Einsatz wird es vom Kontron-Vertriebspartner Aaronn Electronic unterstützt.

Eace07.d ist der Driverless-Rennwagen des Teams Ecurie Aix der RWTH Aachen in der Saison 2018/19 der Formula Student. Sein Elektrogetriebe mit 1300Nm erlaubt es, in 2,5s von 0 auf 100km/h zu beschleunigen. (Bild: Team Ecurie Aix der RWTH Aachen)

Eace07.d ist der Driverless-Rennwagen des Teams Ecurie Aix der RWTH Aachen in der Saison 2018/19 der Formula Student. Sein Elektrogetriebe mit 1300Nm erlaubt es, in 2,5s von 0 auf 100km/h zu beschleunigen. (Bild: Team Ecurie Aix der RWTH Aachen)

‚Probieren geht über Studieren‘, lautet eine alte Redensart, die sich bereits in dem von den Gebrüdern Grimm angelegten Wörterbuch der deutschen Sprache findet. Doch Dinge ändern sich. ‚Probieren‘ und Studieren schließen sich nicht mehr aus, sie lassen sich im Gegenteil hervorragend vereinen. Bester Beweis dafür ist die ‚Formula Student‘, ein internationaler, studentischer Konstruktionswettbewerb, an dem über 500 Teams aus aller Welt teilnehmen. Aus Deutschland ist einer der langjährigsten Teilnehmer das 1999 gegründete Team Ecurie Aix der RWTH Aachen. Bei dem Wettbewerb entwerfen und konstruieren studentische Teams innerhalb einer Saison eigene Rennwagen, die sich sowohl auf der Rennstrecke als auch in mehreren zusätzlichen Kategorien vor den strengen Augen einer Jury bewähren müssen. Dadurch sammeln die Teilnehmer neben dem theoretischen Wissen aus Vorlesungen und Seminaren wertvolle praktische Erfahrungen. Das schätzen auch die Automobilhersteller. Sie unterstützen den Wettbewerb, der inzwischen der größte und wichtigste seiner Art ist, tatkräftig.

In der Rennsaison 2018/19 setzt das Team Ecurie Aix der RWTH Aachen in der Formula Student auf ein Industrie-mITX-Board von Kontron und wird bei der Implementierung vom Kontron-Vertriebspartner Aaronn Electronic unterstützt. (Bild: Team Ecurie Aix der RWTH Aachen)

In der Rennsaison 2018/19 setzt das Team Ecurie Aix der RWTH Aachen in der Formula Student auf ein Industrie-mITX-Board von Kontron und wird bei der Implementierung vom Kontron-Vertriebspartner Aaronn Electronic unterstützt. (Bild: Team Ecurie Aix der RWTH Aachen)

Traditionsteam Ecurie Aix

Seit 2014 nimmt Ecurie Aix ausschließlich mit Elektrofahrzeugen an dem Wettbewerb teil, seit 2017 sogar mit jährlich zwei Fahrzeugen – einem fahrerlosen und einem mit Fahrer. Das Team dafür besteht jeweils aus 60 bis 70 Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen – Maschinenbauern, Informatikern, Elektrotechnikern und Wirtschaftsingenieuren. Denn es geht nicht nur darum, ein funktionierendes Fahrzeug zu bauen, sondern auch das Team zu organisieren, die Materialien zu beschaffen, mit Lieferanten und Sponsoren zu verhandeln – und das alles neben dem regulären Studium. Die Bauteile des Fahrzeugs werden von den Studierenden nach Möglichkeit selbst konstruiert und gefertigt. Lediglich Teile, deren Konstruktion so komplex ist, dass sie nicht selbst hergestellt werden können, lässt das Team nach seinen Vorgaben anfertigen. In den vergangenen Jahren hat sich der Wettbewerb erheblich professionalisiert und ist inzwischen auf einem sehr hohen technischen Niveau. So ist das Regelwerk für die Teilnahme aktuell 130 Seiten stark. Vieles davon dient der Sicherheit, abseits davon ist es trotz des großen Umfangs recht frei gestaltet, weil eine möglichst große Bandbreite an Lösungsansätzen gefördert werden soll.

Dank kompakter Bauweise, hoher Leistungseffizienz, seinen zahlreichen und vielfältigen Anschlüssen sowie den Möglichkeiten des modularen Aufbaus wurde das Kontron mITX-CFL-S das Herzstück des fahrerlosen Rennwagens eace07.d des Teams Ecurie Aix der RWTH Aachen in der Formula Student. (Bild: Kontron S&T AG)

Dank kompakter Bauweise, hoher Leistungseffizienz, seinen zahlreichen und vielfältigen Anschlüssen sowie den Möglichkeiten des modularen Aufbaus wurde das Kontron mITX-CFL-S das Herzstück des fahrerlosen Rennwagens eace07.d des Teams Ecurie Aix der RWTH Aachen in der Formula Student. (Bild: Kontron S&T AG)

Neue Anforderungen durch Driverless-Software

Selbstverständlich möchte jedes teilnehmende Team auch Rennen gewinnen, ein Gewinn ist aber auch die Beschäftigung mit den Praxisproblemen und der kooperative Austausch mit den anderen Teams. Das sehen auch die Hersteller so, die den Wettbewerb sehr genau beobachten. Neu hinzugekommen ist vor drei Jahren ein Wettbewerb mit fahrerlosen Fahrzeugen. In dieser Kategorie tritt Ecurie Aix in der Saison 2018/19 bereits mit dem dritten Modell an. Im Driverless-Wettbewerb spielt Software eine noch größere Rolle als im Fahrerwettbewerb. Die Strecke muss nicht nur über Sensoren erfasst und eingeschätzt werden, sondern müssen auch die bestmögliche Route und das bestmögliche Fahrverhalten errechnet und dem Fahrzeug die dazu notwendigen Steuerungsbefehle übermittelt werden.

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