Infineon investiert in Sprachsteuerung

 (Bild: Infineon Technologies AG)

(Bild: Infineon Technologies AG)

Heute noch kommunizieren Mensch und Maschine zumeist über Tastatur und Display. Der nächste Entwicklungsschritt wird hochleistungsfähige Sprachsteuerung allgegenwärtig machen. Infineon will ihre Kompetenz vergrößern, um diesen Markt mitzugestalten. Als Ergänzung hat Infineon daher eine strategische Beteiligung an XMOS Limited erworben. Das Unternehmen liefert Sprachverarbeitungsmodule für IoT-Geräte. Die Investition von Infineon stellt den größten Beitrag zur aktuellen Finanzierungsrunde der E-Serie dar, mit einem Volumen von insgesamt 15 Millionen US-Dollar. „Durch diese Investition erschließt Infineon das enorme Potenzial der Sprachsteuerung weiter und kann so auch zukünftige Anwendungen bedienen“, sagte Andreas Urschitz, Präsident der Division Power Management & Multimarket (PMM) bei Infineon. Das Marktforschungsunternehmen IHS erwartet für den Markt rund um ‚Digital Home Assistants‘ für die kommenden Jahre eine Gesamtwachstumsrate von 46 Prozent pro Jahr.

 

Investition in Sprachsteuerung
Bild: Infineon Technologies AG


Das könnte Sie auch interessieren

Microsoft und AWS stellen Deep-Learning API vor

Amazon Web Services (AWS) und Microsoft haben Gluon, eine Deep-Learning-Bibliothek vorgestellt, die den Zugang von Entwicklern zu Machine Learning vereinfachen soll.

Das IIC und EdgeXFoundry haben eine Zusammenarbeit angekündigt.

KI-Computer für Robo-Taxis

Die neue Plattform mit dem Codenamen Pegasus stellt eine Erweiterung der NVIDIA Drive PX Computerplattform dar.

Anzeige

Dell Technologies fasst seine IoT-Aktivitäten in einem eigenen Geschäftsbereich zusammen. Das Unternehmen will in den nächsten drei Jahren eine Miliarde US-Dollar in Foschung und Entwicklung investieren.‣ weiterlesen

12-Kanal-Digitizer liefert Präzision im Sub-Nanosekunden-Bereich

Das internationale 'Mega-Gauß'-Labor, ein Teil des ISSP (Institute Solid State Physics) an der Universität in Tokyo, will einen neuen Weltrekord erzielen für das stärkste jemals innerhalb eines Gebäudes erzeugte Magnetfeld.‣ weiterlesen

Forscher der TU Darmstadt und der genua gmbh präsentieren ein marktfähiges Post-Quantum-Signatur-Verfahren.